RailKernel bietet eine umfangreiche Online-Dokumentation, die Sie sowohl über die Website als auch direkt aus der Desktop-Anwendung öffnen können. An vielen Stellen der Anwendung erläutern (i)-Informationsschaltflächen genau die Funktion, mit der Sie gerade arbeiten. Über das Hilfemenü erreichen Sie den vollständigen Hilfebereich und zusätzliche Themen. So können Sie gezielt Hilfe in RailKernel aufrufen oder die gesamte Dokumentation in Ruhe durchlesen. Die Online-Dokumentation wird regelmäßig aktualisiert und bleibt dadurch auf dem Stand der neuesten RailKernel-Version.
Lernen Sie die transportable N-Spur-Testanlage kennen, auf der RailKernel mit echten Zügen, Rückmeldern, Weichen und Digitalhardware vorgeführt wird. Sehen Sie Entwurf, Verdrahtung und Baufortschritt.
Portable Demo ansehen →Die Installation von RailKernel unter Windows ist einfach. Laden Sie die ZIP-Datei herunter, entpacken Sie sie und starten Sie die enthaltene EXE-Installationsdatei. Windows kann Warnungen oder Meldungen bezüglich möglicher Viren anzeigen, da RailKernel eine neue Anwendung ist und noch keine lange Vertrauenshistorie besitzt. Diese Warnungen müssen gegebenenfalls manuell umgangen werden. Die macOS-Version ist von Apple notariell beglaubigt und sollte problemlos installiert werden können. Die Linux-Pakete lassen sich mit den üblichen Paketverwaltungswerkzeugen Ihrer Distribution unkompliziert installieren.
Der Einstieg in RailKernel ist sehr einfach. Nach der Installation starten Sie die Anwendung. RailKernel sucht Ihr Netzwerk automatisch nach unterstützten Zentralen ab und findet diese in der Regel selbstständig. Wird Ihre Zentrale nicht automatisch erkannt, müssen Sie lediglich ihre IP-Adresse eingeben. RailKernel stellt anschließend die Verbindung zur Zentrale her. Danach erstellen Sie ein neues Projekt, wählen einen Gleiskatalog mit der Geometrie Ihrer Gleise aus und beginnen mit dem Zeichnen. Sie können Geraden, Kurven und Weichen zeichnen, bis Ihre Anlage vollständig ist. Definieren Sie Zubehör und Rückmelder, und RailKernel erzeugt die Blöcke für Sie. Fertig. Starten Sie den Fahrbetrieb.
Das automatische Fahren in RailKernel basiert auf Blöcken, Reservierungen und Fahrstraßen. Züge reservieren den Fahrweg vor der Bewegung, wodurch Kollisionen verhindert und das Risiko von Deadlocks reduziert wird. RailKernel unterstützt sowohl Simple Moves, bei denen Sie den genauen Fahrweg festlegen, als auch Route Moves, bei denen RailKernel die Strecke zwischen zwei Blöcken automatisch berechnet.
Ihre RailKernel-Projekte werden in XML-Dateien gespeichert. Wie die meisten Modellbahnsteuerungsprogramme speichert RailKernel alles, was Sie zeichnen, definieren und importieren. Dazu gehören Gleispläne, Blöcke, Rückmelder, Zubehör, Lokomotiven und Fahrstraßen. Darüber hinaus speichert RailKernel auch Zugpositionen und Zugaktivitäten, sodass eine Sitzung leichter fortgesetzt werden kann. Die Software merkt sich sogar, welche Fenster geöffnet waren, und stellt diese beim erneuten Öffnen des Projekts automatisch wieder her.
RailKernel bietet mehrere Werkzeuge zur Diagnose und Behebung von Problemen. Zunächst verwendet die Anwendung das Logging-Framework log4j2, das detaillierte Protokolldateien erzeugt, die bei der Analyse von Problemen äußerst hilfreich sein können. Innerhalb von RailKernel ist insbesondere das Drive Log für den Automatikbetrieb nützlich und bietet umfangreiche Filtermöglichkeiten, um Zugaktivitäten und Systementscheidungen nachzuverfolgen. Darüber hinaus liefert das Werkzeug Projektstatistiken einen Überblick über Ihre Anlage und Konfiguration und hilft dabei, Punkte zu erkennen, die möglicherweise Aufmerksamkeit oder Korrekturen erfordern.
RailKernel bietet eine gesicherte, schreibgeschützte API, über die zugelassene externe Partner vollständige Lokomotivdatensätze aus der RailKernel Model Database abrufen können. Interessierte Unternehmen und Entwickler können in Abstimmung mit RailKernel einen persönlichen Zugangsschlüssel beantragen.
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