Dokumentation

RailKernel bietet kein separates PDF-Handbuch, das Sie durchsuchen müssen, um Informationen zu finden. Abgesehen von den Inhalten, die Sie gerade lesen, gibt es keinen separaten Hilfebereich auf der Website. Die gesamte Dokumentation ist direkt in die Desktop-Anwendung integriert, genau dort, wo sie benötigt wird. Klicken Sie einfach auf eine der vielen (i)-Informationsschaltflächen in der Anwendung oder öffnen Sie das Hilfemenü, um ausführliche Erklärungen und Anleitungen zu erhalten.

Installation

Die Installation von RailKernel unter Windows ist einfach. Laden Sie die ZIP-Datei herunter, entpacken Sie sie und starten Sie die enthaltene EXE-Installationsdatei. Windows kann Warnungen oder Meldungen bezüglich möglicher Viren anzeigen, da RailKernel eine neue Anwendung ist und noch keine lange Vertrauenshistorie besitzt. Diese Warnungen müssen gegebenenfalls manuell umgangen werden. Die macOS-Version ist von Apple notariell beglaubigt und sollte problemlos installiert werden können. Die Linux-Pakete lassen sich mit den üblichen Paketverwaltungswerkzeugen Ihrer Distribution unkompliziert installieren.

Erste Schritte

Der Einstieg in RailKernel ist sehr einfach. Nach der Installation starten Sie die Anwendung. RailKernel fragt nach der IP-Adresse Ihrer Zentrale und verbindet sich damit. Danach erstellen Sie ein neues Projekt, wählen einen Gleiskatalog mit der Geometrie Ihrer Gleise aus und beginnen mit dem Zeichnen. Sie können Geraden, Kurven und Weichen zeichnen, bis Ihre Anlage vollständig ist. Definieren Sie Zubehör und Rückmelder, und RailKernel erzeugt die Blöcke für Sie. Fertig. Starten Sie den Fahrbetrieb.

Zentralen

Release 11.01 unterstützt die Märklin CS3 und CS3+. Für Release 11.02 planen wir die Unterstützung weiterer Zentralen, beginnend mit der ESU ECoS. RailKernel basiert auf Abstraktionsschichten und verwendet eine virtuelle Zentralenarchitektur, die eine einheitliche Schnittstelle zu unterschiedlichen Zentralen bereitstellt. Dadurch erlebt der Benutzer unabhängig von der verwendeten Zentrale stets denselben Arbeitsablauf.

Automatisches Fahren

Das automatische Fahren in RailKernel basiert auf Blöcken, Reservierungen und Fahrstraßen. Züge reservieren den Fahrweg vor der Bewegung, wodurch Kollisionen verhindert und das Risiko von Deadlocks reduziert wird. RailKernel unterstützt sowohl Simple Moves, bei denen Sie den genauen Fahrweg festlegen, als auch Route Moves, bei denen RailKernel die Strecke zwischen zwei Blöcken automatisch berechnet.

Projektdateien

Ihre RailKernel-Projekte werden in XML-Dateien gespeichert. Wie die meisten Modellbahnsteuerungsprogramme speichert RailKernel alles, was Sie zeichnen, definieren und importieren. Dazu gehören Gleispläne, Blöcke, Rückmelder, Zubehör, Lokomotiven und Fahrstraßen. Darüber hinaus speichert RailKernel auch Zugpositionen und Zugaktivitäten, sodass eine Sitzung leichter fortgesetzt werden kann. Die Software merkt sich sogar, welche Fenster geöffnet waren, und stellt diese beim erneuten Öffnen des Projekts automatisch wieder her.

Fehlersuche

RailKernel bietet mehrere Werkzeuge zur Diagnose und Behebung von Problemen. Zunächst verwendet die Anwendung das Logging-Framework log4j2, das detaillierte Protokolldateien erzeugt, die bei der Analyse von Problemen äußerst hilfreich sein können. Innerhalb von RailKernel ist insbesondere das Drive Log für den Automatikbetrieb nützlich und bietet umfangreiche Filtermöglichkeiten, um Zugaktivitäten und Systementscheidungen nachzuverfolgen. Darüber hinaus liefert das Werkzeug Projektstatistiken einen Überblick über Ihre Anlage und Konfiguration und hilft dabei, Punkte zu erkennen, die möglicherweise Aufmerksamkeit oder Korrekturen erfordern.