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Blöcke erzeugen

RailKernel kann Betriebsblöcke direkt aus Rückmeldern und der Geometrie einer vollständigen Anlage ableiten. Manuelles Messen, Gleiszählen oder elementweiser Blockaufbau ist nicht erforderlich.

Blockerzeugung starten

Öffnen Sie Define und wählen Sie Generate Blocks. Die Informationsschaltfläche daneben öffnet diese Seite. Ein Projekt mit Gleisen und mindestens einem platzierten Rückmelder muss geöffnet sein. RailKernel erzeugt die Blöcke unmittelbar und zeigt eine Zusammenfassung. Vorhandene Blöcke bleiben unverändert; berücksichtigt werden nur Rückmelder, die noch keinem Block zugeordnet sind.

So arbeitet der Algorithmus

RailKernel baut zunächst einen Graphen aus allen platzierten Gleisen, Flexgleisen und exakt transformierten Verbindern. Jeder nicht zugeordnete Rückmelder liefert ein oder mehrere Startgleise. Von dort folgt der Algorithmus blockfähigen Gleisen in beide Richtungen bis zu einer Grenze, etwa Weiche, Kreuzung, Prellbock, Gleisende oder vorhandenem Block. Schaltbare Verzweigungen bleiben außerhalb erzeugter Blöcke, weil sie zu mehreren Routen gehören können. Rückmelder desselben ununterbrochenen Abschnitts werden in einem Block zusammengefasst.

Die Geometrie liefert die Maße

Sie müssen weder Längen eingeben noch Gleise ausmessen. Kataloggeometrie, Verbinder, Bögen und Flexgleise beschreiben den vollständigen Abschnitt. RailKernel ordnet die Elemente von Grenze zu Grenze und berechnet die reale Blocklänge. Erzeugte Blöcke erhalten fortlaufende Namen wie B001 und sind anschließend normal bearbeitbar.

Warum jeder erzeugte Block einen Rückmelder benötigt

Ein Block beschreibt Gleis, dessen Belegung RailKernel beobachten kann. Ohne Rückmelder gibt es keinen zuverlässigen Nachweis für Ein- oder Ausfahrt; daher erzeugt der Algorithmus aus einem vollständig unüberwachten Abschnitt keinen Block. Das ist kein Fehler und bedeutet nicht, dass jeder Millimeter überwacht werden muss.

Unüberwachtes Gleis zwischen Blöcken

Das Routing folgt weiterhin dem vollständigen Anlagengraphen. Gleise und Magnetartikel zwischen zwei erkannten Blöcken bleiben als Zwischenblockgeometrie Teil der Route. Ihre exakten Längen fließen in Entfernungsberechnungen ein; Magnetartikel werden reserviert und gestellt, bevor der Zug sie benutzen darf. Für kurze rückmeldefreie Abschnitte sind daher keine künstlichen Blöcke nötig.

Ergebnis prüfen

Die Erzeugung beseitigt Wiederholungsarbeit, aber das Ergebnis bleibt Ihre Verantwortung. Prüfen Sie Zusammenfassung und Zeichenfläche, vergeben Sie aussagekräftige Namen und vergleichen Sie Rückmelder und physische Grenzen mit der Bahn. Ein erneuter Lauf erhält vorhandene Definitionen und verarbeitet nur weiterhin nicht zugeordnete Rückmelder.